Sweet spot

Impulse über Golf, Gott und die Welt

Rührei mal anders

Da kommt ein Freund zu Besuch. Überraschend, völlig unerwartet. Klar, ich freue mich, habe ich doch lange nichts von ihm gehört oder gesehen. Aber dummerweise habe ich nichts im Haus, was ich ihm anbieten könnte. Beim Blick in den Kühlschrank... Fehlanzeige – na ja, fast. Fünf Eier sind noch da. Wie lange die schon einsam in der Kälte ihr Dasein fristen? Keine Ahnung – ein Versuch ist es allemal wert. „Appetit auf Rührei?“ frage ich ihn. Ich weiß noch wie oft ich bei ihm Rührei essen musste. „Oh ja, gerne.“ Also mache ich mich ran. Ich haue das erste Ei in die Pfanne, das 2., das 3. und das 4. Ei. Als ich das 5. Ei in die Pfanne haue, nehme ich einen Geruch wahr, der eindeutiger nicht sein k

Pardon, ich bin Christ (C.S. Lewis)

Sonntagmorgen. Die Sonne scheint. Da lacht das Herz und alle die, die sich auf dem Parkplatz der Golfanlagen Gut Frielinghausen und Felderbach treffen, um gemeinsam mit einem Gebet, einem leckeren Frühstück und einer Andacht in den Tag zu starten. Ich bitte vorweg um Nachsicht, wenn ich in meinem Bericht heute nicht wie üblich auf die grandiosen und stümperhaften Schläge der gestrigen Runde eingehe. Auch die tolle Stimmung des Miteinanders, die leckere Currywurst, sieben Birdies, Longest Drive und Nearest to the Pin bleiben heute außen vor. Ich lade ganz bewusst dazu ein, einmal für einige Minuten auf P wie Parken zu schalten und sich mit den hier folgenden Gedanken auseinanderzusetzen. Es i

Wider die Klischees

Eddie war es, der mich auf einer Golfrunde nachdenklich machte, als er sagte: “Ich habe aufgehört, Menschen, die nicht Golf spielen, zu erklären, warum mich Golf so fasziniert. Die können das irgendwie nicht begreifen.“ „Ja“, sagte ich, „das ist tatsächlich ein schwieriges Unterfangen. Das beste Beispiel dafür sind solche, denen – wie einem meiner ehemaligen Studenten – nichts Besseres einfällt, als frotzelnd spottend über meine Golf-Leidenschaft zu sagen, dass ich ja nur mit einem ‚Krückstock‘ spazieren ginge. Was soll man dazu sagen?“ Fakt ist: Nur wer es probiert, wird die Erfahrung machen, dass dieser Sport begeistert und eine unbeschreibliche Leidenschaft entfacht. Als Eddie das so sagt

Mein Caddie

Ein paar Gedanken zitiere ich und schmücke sie etwas aus. Sie stammen aus einer Einladung zu einem zweitägigen On-the-Course-Workshop, für den man 1.700 Euro zahlen muss. Darin liest man: Golf ist schön, denn es erfordert Eigenständigkeit, Selbstgenügsamkeit und Selbstwahrnehmung oder eine Art Selbstgefühl und Selbsterkenntnis. Du kannst auf der Runde kein Timeout nehmen wie im Basketball oder dich auswechseln lassen, wenn du müde wirst. Du musst tun, was du tun kannst und mit dem leben, was dir in jedem Moment auf der Runde zur Verfügung steht. Der allerbeste Weg zu lernen, ein besserer Golfer zu werden - ist die Golfrunde selbst. Wenn wir unseren Fuß auf den ersten Abschlag setzen, können

Archiv
Schlagwörter
Folgen Sie uns!
  • Facebook Basic Square

Ichtu's

Christen im Golfsport e.V.

z. Hd. Karsten Gosse

Wermelskirchener Str. 1

42929 Wermelskirchen

Deutschland

Ich stimme zu, dass meine Angaben aus dem Kontaktformular zur Beantwortung meiner Anfrage erhoben und verarbeitet werden. Die Daten werden nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht.

Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an auch@ich-tu.es widerrufen. Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Copyright © Ichtu's – Christen im Golfsport e.V. 2020

Ichtu's Logo