Hartmut Jaeschke - Ein Nachruf


Hartmut Jaeschke, 79 Jahre jung (!), verstarb in diesen Tagen, weil er den Kampf gegen das Corona-Virus verlor. Am 12.3. schrieb er mir und anderen seiner Freunde noch, dass er wegen Corona auf der Intensivstation liege und bald ins künstliche Koma versetzt werden würde. Wenn das künstliche Koma nötig wird, fällt das Atmen schon sehr schwer und Kräfte hat man kaum noch. Und doch, da bin ich mir sicher, war ihm wichtig, dass seine letzten WhatsApp-Nachrichten an seine engsten Freunde als ein „Wir sehen uns eines Tages wieder!“ verstanden werden.

Hartmut war ein durch und durch positiver und aktiver Mensch, ja, ein Nachfolger Jesu, der mir vor Wochen noch sagte: „Ich habe in einer christlichen Gemeinde in der Nähe meinen Platz gefunden. Da werde ich so richtig gebraucht! Sonntags kann ich jetzt nicht mehr zu Turnieren kommen, aber zu denen am Samstag komme ich.“

Seitdem seine liebe Frau, die er aufopferungsvoll über Jahre pflegte, vor einigen Jahren verstarb, machte es ihm Mühe, allein zu sein. Deshalb ließ er kaum Gelegenheiten aus, um mit Ichtu‘s unterwegs zu sein. Er war bei Reisen dabei, bei internen Fortbildungen und lief bei unseren Turnieren locker seine 18 Loch.

Was ihn besonders kennzeichnete? Er konnte nicht von Jesus schweigen. So manches Mal sprach er Menschen auf den Himmel an und fragte geradeheraus, ob sie sich denn sicher seien, dass sie einmal bei Jesus wären. Das kam zwar nicht immer gut an, aber meistens gab es ihm Gelegenheit, von der radikalen Veränderung zu erzählen, die Jesus bei ihm bewirkte. Dann schenkte er seinen Gesprächspartnern ein Neues Testament - so wie jedem übrigens, mit dem er eine Runde golfte.


Früher war Hartmut jemand, der extrem mit Depressionen zu kämpfen hatte, aber durch ein ganze persönliche Glaubenserfahrung zu einem neuen Menschen wurde. Verständlich, dass er niemals von DEM schweigen wollte, ja, gar nicht konnte, der sein Leben auf so wundersame Art und Weise verändert hatte. Dieser Jesus, an den er glaubte, hatte einfach zu mächtig in sein Leben eingegriffen. Davon musste er erzählen.


Wir werden Hartmut mit seinem rheinischen Humor und seiner lebendigen, sehr fröhlichen Art vermissen. Allerdings nur vorübergehend. Als Ichtu’sler teilen wir seine Gewissheit um das Ewige Leben, das Jesus allen denen aus Gnade (ohne Bedingungen) schenkt, die weiter nichts tun, als Danke zu sagen für SEIN Geschenk der Vergebung am Kreuz, an das wir zu Ostern wieder besonders denken. Weil Jesus nicht im Grab geblieben ist, sondern lebt und auf die wartet, die ihm vertrauen, ist es auch nur ein Abschied auf Zeit.


Mit Hartmut verlieren wir einen weiteren sehr wertvollen Mitarbeiter. Er und Henrik, der an Weihnachten überraschend zu Jesus ging, kennen sich gut. Gerne würde ich ihnen jetzt zuhören können, wenn sie – wie üblich – über ihre Golfrunden mit Ichtu’s reden und den Schwung des einen oder anderen von uns aus "himmlischer Perspektive" analysieren. Sie werden ihre Freude daran haben.

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