10 Birdies – Golf kurios – 61 Netto


Einige Ichtu’s-Turniere sind wieder ins Land gegangen und wir kommen auf die Zielgerade der Saison. Die werden wir übrigens im Oktober mit einem feierlichen Wochenende im GP Rothenburg beenden. Neben Golf am Sonntag wollen wir am Samstagabend die Auslosung der Reisegutscheine für Portugal vornehmen, eine Tombola veranstalten, Besonderheiten versteigern, gutes Essen essen… Ideen sind in Bearbeitung. Erste Anmeldungen sind bereits eingegangen.

Nachdem die meisten Golfer ihre Clubmeisterschaften mehr oder weniger erfolgreich hinter sich brachten, waren wir gestern (8.9.) im GC Gut Frielinghausen (NRW) mit Ichtu’s am Start. Der hügelige PAR 71 Kurs im Bergischen Land ist zwar nicht sehr lang, aber durchaus tückisch. Dennoch werden hier immer wieder hervorragende Ergebnisse gespielt – so auch gestern. Außerdem kann man auf so Turnierrunden immer wieder Sachen erleben, die man so noch nicht oft erlebt hat. Gestern war so ein Tag.

In unserem Flight, bestehend aus Michael (extra aus Hameln angereist und nicht wirklich ein Kenner des Platzes), Gabi (sie spricht die einzelnen Grashalme des Platzes mit Namen an, weil sie hier schon über 30 Jahre golft), Rüdiger (ebenfalls hier zuhause und normalerweise bekannt für recht konstantes Golf) und mir (der an dem Platz seit Jahren verzweifelt und jeden Baum im Wald mit Namen anspricht), erlebten wir z.B. ein seltenes Birdie-Feuerwerk. 10 Birdies an der Zahl! Ganz so alltäglich sind die Birdies bei drei Handicapern um die 12 und einem (platzfremden) mit HCP 8 nicht unbedingt. Dass Rüdiger gleich 4 Birdies der 10 Birdies auf der Runde spielte war umso erstaunlicher, weil es ihm am Ende der Runde nicht gelungen war zu puffern. 32 Netto war ein Punkt zu wenig. Es gibt diese Tage, an denen es schwerfällt, anderen im Nachhinein die eigene Runde zu erklären. Allerdings begeisterte mich die Gelassenheit, mit der Rüdiger Freud und Leid ertrug. Wir anderen haben allesamt einen richtig guten Tag erwischt und uns mit 38, 39 und 40 Netto jeweils unterspielt. Michael gewann das Brutto der Herren mit 6 über PAR, ich war glücklicher zweiter mit 9 über PAR und Gabi gewann das Brutto der Damen mit 12 über PAR.

Persönlich gelang mir seit langer Zeit unerwartet viel. Dann kam ich kurzeitig in den Genuss das Schild des Longest Drive weiter nach vorne zu setzen. Aber ich hatte mich zu früh gefreut. Als wir die 17 spielten, die parallel zur Longest-Drive-Bahn 15 verläuft, wies mich Gabi darauf hin, dass ein junger Mann soeben die Longest-Drive-Tafel gerade etliche Meter nach vorne setzt. Ich hatte bereits 243 Meter zum Abschlag gelasert (dankbarer Roll, leicht bergab mit inbegriffen), aber Lukas von Nathusius setzte dem nochmals einen mächtigen Hieb oben drauf. Sein Mitspieler erzählte mir nach der Runde, dass er selten jemanden kennengelernt hat, der einen so konstant gerade Drive raushaut. Dass Lukas´ Pro Dieter Proplesch extra zur Siegerehrung kam, zeigte nicht nur seine Wertschätzung für seinen Schützling, sondern macht auch deutlich, dass sich regelmäßiges Trainieren unter fachkundiger Anleitung bezahlt macht.

Lukas spielt erst seit ca. 1 ½ Jahren und hat bisher nur ein Turnier gespielt. Deshalb war er das eigentliche Kuriosum des Turniers und der Longest Drive nebensächlich, denn mit 61 Nettopunkten spielte er sich von HCP 43 auf 27 und liegt mit 19 gespielten Bruttopunkten definitiv im 18er HCP-Bereich. Da geht also noch was!

Mit 17 Unterspielungen bei 48 Teilnehmern war der Tag golferisch einfach perfekt – für viele. Für alle war es insofern ein perfekter Turniertag, als dass die Wetterapps einmal mehr bewiesen haben, dass man sich nicht auf sie verlassen kann. Vielleicht wird es den einen oder anderen von den mehr als 10 Spielern gereut haben, dass sie ihre Anmeldungen zurückgezogen haben. Nicht dass wir uns missverstehen: auch ich hatte Regenkleidung und den Regenschirm im Bag, weil die Prognosen nicht wirklich gut aussahen. Aber auch ich bin getäuscht worden und deshalb dankbar, dass ich spielen konnte. Es ist in diesem Jahr schon zum zigsten Mal passiert, dass die Apps daneben lagen und es wäre cool, wenn wir alle weniger aufs Wetter geben würden.

Im kommenden Monat spielen wir übrigens auf dem Nachbarplatz, dem des GC Felderbach, unser Abschluss Scramble für die Wuppertaler Serie 2019. Jeder Spieler bringt einen Preis bis zu 10 Euro mit und jeder wird am Ende einen Preis mit nach Hause nehmen. Darauf freue ich mich schon riesig. Und wisst ihr was: meine innere Wetterapp meldet Sonne und 25 Grad. Aber macht euch nicht verrückt, falls euch das zu warm ist für Anfang Oktober. Wahrscheinlich kommt es anders und die Bedingungen sind einmal mehr so ideal wie gestern.

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