• Karsten Gosse

Thomas hat Rücken


Wenn man schon immer mal wieder Probleme mit Bandscheibe und so hat, dann ist es doof, wenn ausgerechnet auf einer Golfreise wieder etwas einschießt. Nicht schön. O-Ton Thomas: „Ich nehme es nicht so tragisch, denn ich habe ja alle drei Plätze in dieser Woche schon spielen können.“ Hut ab. Ich persönlich würde das nicht so entspannt sehen können, auch wenn man natürlich nichts an der Situation ändern kann.

Der 4. Golftag fand heute erneut auf dem South Course statt. Der ist wunderschön angelegt und es war sicherlich von Vorteil für viele von uns, wenn wir beim Training in Sachen Bunkerspiel aufgepasst haben. Die Plätze hier sind alle auf einem hohen Niveau in Sachen Design und Pflege. So geballt wie an der Algarve gibt es das kaum irgendwo. Die Qualität macht diese Reise zum Genuss.

Dass die Grüns durch Bunker sehr gut geschützt sind, ist das eine. Ein ganz anderes Thema ist die Schnelligkeit der Grüns. Klar, Putten ist der einfachste Schlag im Golf, aber irgendwie scheint das ziemlich relativ zu sein, wenn man auf Grüns wie diesen hier puttet. Zugegeben, ich war nicht immer voll konzentriert bei der Sache, aber 8 (!) Dreiputts am heutigen Nachmittag waren dann doch etwas zu viel. Hatte ich schon lange nicht mehr – selbst im GC Bad Überkingen auf der Schwäbischen Alb nicht, wo ich in der Vergangenheit auch immer mal wieder etwas zu den Grüns geschrieben hatte. Wie sagte Bernhard Langer mal: „Wenn ich einen Dreiputt gemacht habe, trete ich einen Schritt zurück und sage mir, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt als Golf!“ Wie wahr, wie wahr!

Ja, die Gesundheit gehört sicherlich zu den wichtigeren Dingen. Aber nicht nur. Auf unseren Reisen geht es ja immer auch viel um das Thema Glauben und Christsein und was es damit auf sich hat.

Da Wolfgang und ich heute ja leider nur zu zweit im Flight waren, da Thomas ausgefallen ist, konnten wir es echt ruhig angehen lassen und hatten viel Zeit, um über Dinge des Glaubens zu reden. Das Gespräch war irgendwie eine Fortsetzung der sehr intensiven Gespräche, die wir als Gruppe am Vorabend hatten und die sehr in die Tiefe genagen sind. Da war Thomas noch fit und ein guter Fragesteller. Ich persönlich habe das sehr genossen und genieße es immer noch, dass wir eine homogene Gruppe sind, die alle gerne Golf spielen, die Sonne und auch ein Bierchen genießen. Vor allem aber schätze ich die Offenheit, mit der wir Themen rund um den Glauben debattieren.

Jetzt bleibt uns nur noch ein voller Tag, den wir morgen auf dem wohl schönsten der drei Plätze verbringen – Laranjal. Bevor wir das tun freuen wir uns auf ein deftiges Abendessen und die coolen Sprüche von Luis – unserem Kellner.



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