• Karsten Gosse

Heiße Phase eingeläutet

Aktualisiert: 12. Sept 2018


Mit den Turnieren im September startet der Endspurt der diesjährigen Ichtu’s-Saison. Nie haben so viele Golfer an den Turnieren teilgenommen. Bis Oktober kann man sich an den vier Serien-Standorten in Hameln, Wuppertal, Gut Neuenhof und Rothenburg noch für den Lostopf qualifizieren. Drei Teilnahmen plus Eintrag in den Newsletter berechtigen dazu, in den ganz ganz kleinen Lostopf geworfen zu werden. Die Gewinnchance für einen der insgesamt 5 Reisegutscheine im Wert von 1000 € (gebunden an eine Portugalreise im Frühjahr 2019) ist also riesig.


Hameln und Rothenburg

Am 9.9. liefen zwei Turniere der Ichtu’s – Living Hope Open parallel. Matthias Bachmann hielt die Stellung in seinem Heimatclub in Hameln, organisierte, moderierte und gab im Rahmen des Frühstücks einen Impuls weiter. Carola und ich taten das zur gleichen Zeit in Rothenburg.

Während in Hameln seltener Gäste von weit her anreisen, kommt das in Rothenburg öfter vor. So auch dieses Mal: Gastspieler aus NRW und ein Schweizer beehrten den mittelfränkischen Golfpark Rothenburg Schönbronn neben den vielen Freunden, die die Turnierserie gerne mitspielen und dafür bisweilen 1-2 Stunden Anfahrt in Kauf nehmen.

In Rothenburg wurden dieses Mal Bruttoergebnisse gespielt, die es in der Menge jenseits der 25 (und bis zu 34 Brutto) so wohl noch nicht gab. Schön, wenn die Ichtu's – Living Hope Open auch für die richtig guten Golfer ein „gefundenes Fressen“ sind.

Der Bruttosieger in Rothenburg hieß Maximilian Bosak. Er war dann am Ende nicht ganz so happy, da er am Abschlag der 16 noch 3 unter (!) PAR gelegen hatte und auf dem Grün der 18 angekommen, eine 3 über PAR unterschreiben musste. Jeder, der etwas von Golf versteht, kann sich denken, wie es innerlich in ihm ausgesehen haben musste. Wer weiß: Vielleicht war er verdächtig nah dran am Platzrekord, aber … hätte hätte Fahrradkette., oder laut Lothar Matthäus auch „Wäre wäre Fahrradkette“.

Es hilft alles nichts, egal wie viel man an Chancen hat liegen lassen; wie viele „unforced errors“ man gemacht hat – man spielt gegen sich und den Platz. Letzterer hat Max übrigens gut gefallen, wie er in seiner Bruttorede sagte. Bedeutet eigentlich: Er kommt wieder und wird die offene Rechnung mit dem Platz in Schönbronn noch begleichen und vielleicht sogar den Platzrekord knacken?! Max, komm und versuch’s!


Schloss Schwöbber

Was Max als guter Golfer erlebt hat, geht mir als mittelmäßigem Golfer fast jeden Monat so. Wo? Auf dem schönen Platz „Baron von Münchhausen“ in Hameln. Die Rechnung, die ich mit dem Platz offen habe, ist inzwischen so hoch, dass ich mir echt etwas einfallen lassen muss. Aber irgendwann wird dieser schwere Platz geknackt. (Irgendwann könnte sich bei mir zu so etwas wie „hätte hätte Fahrradkette“ entwickeln“. Na ja egal. Matthias Bachmann, den ich oben schon erwähnte, kennt den Baron von Münchhausen-Platz wie seine Westentasche. Er war unterwegs zu ungeahnten Höhen, als er beim Turnier am Sonntag mit 2 unter auf die ersten sechs Loch (also einem Drittel der Wegstrecke) richtig gut im Rennen lag. Nach dem Aufstieg zum Abschlag der Bahn 7 – so sagte er mir – kam ihm sein Kopf dazwischen. Will heißen, dass es nicht ganz so weiterging wie erhofft. Golf ist hart. Egal auf welchem Platz man spielt, man weiß nie, ob es einem gelingt, sich an den eigenen Haaren aus dem Schlamassel zu ziehen, wie es dem Namensgeber des Hamelner Platzes gelungen sein soll.


Den Bruttosieg hat sich Matthias in Hameln geholt und dabei ansatzweise erlebt, was an positiver Entwicklung noch möglich ist. Das ist es auch, was diesen Sport so einzigartig macht: Irgendwie wird man bei der Stange gehalten, weil man merkt, dass da vielleicht beim nächsten Mal noch richtig was nach vorne geht. Wir Golfer tun gut daran, uns davon motivieren zu lassen und es gleichzeitig akzeptieren zu lernen, dass es dann doch noch ein Weilchen länger dauert als erhofft.

Was uns von Ichtu’s betrifft, greifen wir demnächst wieder an: im GC Felderbach bei Wuppertal, im GC Fricktal in der Schweiz, dann im GC Gut Neuenhof usw. Eins ist sicher: Auch wenn man ergebnistechnisch nicht zu den Siegern gehört, ist das Kennenlernen netter Menschen an allen besagten Orten ein Gewinn. Also…. ANMELDEN!!



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