• Karsten Gosse

Golf - ein Heiden-spaß!?


Als gestern die dritte von vier Gruppen die Heimreise angetreten hat, bot sich dem einzigen Frühaufsteher bzw. Früh-zum-Frühstück-geher noch ein grandioses Bild: ein Regenbogen vom Feinsten. Ein beeindruckenderes Bild zum Abschied einer tollen Golfwoche kann es kaum geben!

Im Laufe des Vormittags trudelten dann schon die ersten der vierten und letzten Golfwoche ein. Wir selbst saßen zu diesem Zeitpunkt bereits mit den Pros und unserem Reiseveranstalter Peter über den Plänen für 2020. Die werden spannend und es wird mit heißer Nadel an den Ausschreibungen gestrickt.

Als wir dann gestern Abend um 19:30h vollzählig mit 17 Leuten im Restaurant saßen, hatten einige eine mehr oder weniger anstrengende Anreise hinter sich. Der Müdigkeit Rechnung tragend, haben wir uns dann für den nächsten Morgen auf das nähere Kennenlernen und den ersten Impuls verständigt.

Die 17 Teilnehmer, inklusive wir als Staff, könnten unterschiedlicher nicht sein. Nicht nur in Sachen Persönlichkeit, sondern auch in Sachen Herkunft. Kostprobe gefällig? Mit von der Partie: ein Deutscher, der in der Nähe des Himalaja aufwuchs; Schweizer – ganz normale Schweizer; Schweizer mit holländischen Wurzeln; ein Österreicher aus dem Ruhrpott, der gerne in Rente gehen würde, die Chefin aber dagegen ist – sie ist (s)eine tolle Frau; ein Bajuware, den es schon vor vielen Jahren in die Schweiz verschlagen hatte; ein junger Pro – der die ersten zehn Lebensjahre in Portugal aufgewachsen ist; Hohenloher, Mittelfranken, Bremer, Oberbayern, Sauerländer, Rheinländer… Alles in Allem eine herrliche Mischung.

Als wir während der Vorstellungsrunde schon das ein oder andere an humorigen Dingen zu hören bekamen, dachten wir eigentlich, dass es nicht mehr viel lustiger werden könne. Dann meinte Frank: Golf mache ihm einen Heidenspaß. Na toll! Genau der richtige Spruch für eine christliche Golfreise. Immerhin war mir sofort klar, wie ich diesen Artikel überschreiben würde. Ja, Spaßvögel hat es einige dabei.

Im Impuls habe ich dann ein wenig über den Grund erzählt, warum Ichtu’s – Christen im Golfsport e.V. existiert und wie es dazu kam. Heute, knapp 10 Jahre nachdem die Idee geboren wurde, sind die 3 Teilnehmer im allerersten Turnier von 2010 nur noch nostalgische Erinnerung an die Anfänge dieser Arbeit. 48 Turniere sind es dieses Jahr und vielerorts mit vielen Teilnehmern. Golfreisen gibt es inzwischen 7 jährlich – so wie die aktuelle. Und während ich diese Zeilen schreibe, regt sich was in unseren Telegram-Chats der hinter uns liegenden Reisen 1-3.

Die Teilnehmer der ersten Woche schreiben sich weiterhin fleißig und berichten von den Fortschritten, die sie golferisch machen, seitdem sie zurück sind und bedanken sich fleißig bei den Pros. Sie schicken Bilder vom Sonnenaufgangsgolf (Danke Norbert). Während in Deutschland die Sonne scheint, trainieren unsere Leute gerade im Regen das Putten. Der Regen wird hier in Portugal dringend gebraucht, auch wenn er uns Golfern nicht wirklich zugutekommt. Na ja, vielleicht auf den Grüns, die Dank des Regens etwas langsamer werden. Drei- und Vierputts habe ich in den letzten drei Wochen genug geübt. Jetzt will ich an den Zwei-Putts arbeiten. Wir hören uns.

Ichtu's

Christen im Golfsport e.V.

z. Hd. Karsten Gosse

Kreisfeldstraße 30

91616 Neusitz

Deutschland

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