• Karsten Gosse

EIn Traum von Baum

Gestern war der vierte Golftag in Woche 3. Einmal mehr spielten wir den Platz Laranjal. Umgeben von Orangenbäumen, sehr offen, breite Fairways, große und schwere Grüns und herrliche Aussichten auf so manches Loch. Die Meinungen gehen auseinander, wenn es darum geht, welche Platz des Quinta do Lago-Verbunds der schönere sei: Süd, Nord oder Laranjal. Jedenfalls sagte Achim gestern, dass die weite des Laranjal dazu einlade, die Seele baumeln zu lassen. Da ist etwas dran!


Hier und da hat es auch Bäume. Im folgenden Foto der Abschlag der 14, wo man rechts einige Bäume sehen kann. Der linke davon steht eigentlich nicht im Weg. Allerdings hatte Dietgard gestern das Pech, ihn zweimal hintereinander so zu treffen, dass der Ball zurücksprang und neben dem Abschlag im Wasser landete, Nein, ich schreibe das nicht wegen Schadenfreude, sondern weil es einmal mehr zeigt wie kurios Golf sein kann. Die Chance, das exakt gleiche Pech binnen von Sekunden zweimal zu haben, ist schon sehr gering. Aber eben nicht unmöglich.

Wenn Pro Jochen kommt…

…dann ist das für mich meist erstmal kontraproduktiv. Na ja, nicht immer, aber oft ist die Präsenz des Pros dann der Grund (vermeintlich), wo dann nichts mehr geht. Bei mir. Andere sagen: „Hoffentlich kommt Jochen bald; ich treffe ja gar nichts mehr!“

Also auch hier: Geschmacksache. Ich selbst startete gestern denkbar schlecht in die Runde und war nach 6 Loch frustriert und hielt es schon für das Beste, an der 9 den Tag zu beenden. Dann kam Jochen, der die ersten 6 Loch mit dem ersten Flight ging, zu uns. Die nächsten 6 Loch spielte ich eins unter Par und meine persönliche „Oh-nein-der-Pro-ist-da-Statistik“ wurde gründlichst durcheinandergewirbelt. Als er wieder weg war folgte ein Triplebogey. Aber der Rest der Runde verlief versöhnlich.

Nach 4 Golftagen ist man müde. Ein langer Winter mit kaum bis keinem Golf macht es einem nicht leicht, dann mit Volldampf wieder einzusteigen. Besonders für Gabi, die durch einen angebrochenen Wirbel für viele Wochen in ein Korsett gezwungen wurde, war der gestrige Tag eine Art Befreiungsschlag, denn sie hat gestern ihre ersten vollen Schwünge machen können. Man merkte ihr richtig an, wie glücklich sie das gemacht hat. Jetzt kann die Saison kommen!

Heute, Freitag, ist unser letzter Tag und das Wetter ist unbeständig. Der erste Tag in 3 Wochen, die wir nun schon hier unten sind. Wenn morgen die vierte und letzte Reisegruppe kommt, wird das Wetter wahrscheinlich nicht mehr ganz so beständig sein. Aber das macht nichts. Die, die kommen sind sehr humorvolle Menschen und werden sicher das Beste aus dieser Zeit machen. Wir freuen uns jedenfalls auf die 13 neuen Teilnehmer.

Ichtu's

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z. Hd. Karsten Gosse

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