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Nikodemus - ĂĽber Zweifel zum Glauben

Angenommen, ein Mensch ist religiös – sehr religiös womöglich. Religion ist sogar sein "Beruf." Er ist Theologe. Obwohl er sehr gut geschult ist in Sachen Gott, hat er doch noch viele offene Fragen. Die rühren vor allem und plötzlich daher, dass er konfrontiert wird mit einer Person, die er nur vom Namen her kannte – Jesus. von Nazareth, seines Zeichens Zimmermann. Nichts besonderes eigentlich. Jetzt hat er ihn gehört, gesehen und beobachtet. Das, was er sieht ,bringt sein bisheriges Konzept ins Wanken. Es ist plötzlich nicht mehr stimmig, weil das, was er von Jesus hört und beobachtet, plötzlich viel mehr Sinn macht. Was tun? - Er tut das einzig Richtige und sucht das Gespräch mit diesem Jesus.

Johannes 3,1-3.

Wir werden hier Zeuge wie dieser Mann als einer der gelehrtesten Menschen seiner Zeit - Theologe und Spezialist in Sachen Gott und Bibel; Mitglied der damaligen Highsociety - Prof. Dr. Dr. Nikodemus,einen ersten

... informativen Schritt in die richtige Richtung macht!

In der Bibel von damals, dem Alten Testament, kannte er sich ziemlich gut aus. GroĂźe Teile daraus konnte er auswendig zitieren.

Mit einer interessanten Feststellung tritt er nun an Jesus heran: »Wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen.«

"Wir wissen" verrät, dass er und seine Theologenkollegen schon manches diskutiert und geschlussfolgert haben, was Jesus betrifft. 

Aber über ein allgemeines, nicht kompromittierendes Bekenntnis, kommt Dr. Nikodemus nicht hinaus. Und a geht es ihm nicht anders wie vielen anderen Menschen, die sagen, denken oder gar befürchten, Gott könnte tatsächlich existieren.

Jesus wusste, dass dieses allgemeine Statement nicht ausreicht, um dem Leben eine neue Richtung zu geben. Seine Reaktion ist drastisch, seine Antwort eine klare Aufforderung: Das Ewige Leben gibt es nicht ohne – im Bild gesprochen – nochmals von neuem geboren zu werden! Du musst also von vorne anfangen und deine bisherigen Konzepte über Bord werfen.

In 2. Kor. 5,17 wird gesagt: "Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur (Schöpfung; Neu-schaffung), das ALTE ist vergangen (Leben, Denken, Handeln), NEUES ist geworden."

IN Christus. Das hört sich mystisch an. Dabei geht es aber schlicht darum, von diesem Jesus voll und ganz ergriffen zu sein, sich ihm völlig zu ergeben.

Was damit gemeint ist, erklärt Jesus im Folgenden ausführlicher.

Eigentlich geht es hier darum, dass Jesus sich Nikodemus als Caddy anbot.  So Vergleiche hinken immer, aber Jesus würde  ihm helfen, auf dem Fairway des Lebens zum Ziel zu gelangen. Aber es scheint als hätte unser Prof. Dr. Dr das Birdiebook eines anderen Golfkurses, denn so recht begriffen hat er Jesus hier noch nicht.

Vielleicht sind wir in einer ähnlichen Situation und fragen uns, wie wir unser Spiel verbessern und unser Handicap senken können. Wie finden wir den richtigen Schwung und die Konstanz für unser Leben, nach der wir uns sehnen. Wir würden ja gerne täglich am ersten Tee stehen, und auf eine gute Runde freuen , locker über den Teich schlagen und am nach 18 Loch zufrieden zurück schauen. Aber die Realität sieht oft anders aus. Ich habe schon viele viele Bälle am Tee 1 versenkt.

Aber egal wie oft der erste Schlag im Rough oder im Teich landet, immer wieder höre ich: Mulligan - die zweite Chance.  Alles kein Problem, wenn es um nichts geht, aber im Turnier gibt es keine Mulligans.

Nikodemus kann uns als gutes Beispiel dienen, wie man in Sachen Glauben, Gott, Jesus und Lebensbewältigung vorgehen sollte. Er hatte trotz seiner sozialen Stellung den Mut, "dumme Fragen" zu stellen. Er stellte dabei fest, dass es bei Jesus keine dummen Fragen gibt.

Auf seine Frage in Vers 4 antwortet Jesus mit einer ausfĂĽhrlichen Darlegung zum Thema: Wie wird man Christ; wie kann man ewiges Leben bekommen? (Bitte nachlesen.)

Jesus gebrauchte eine Begebenheit aus dem Alten Testament (nur das gab es seinerzeit), das Nikodemus sehr gut kannte, um Erlösung zu erklären. Er deutet damit nebenbei seinen Kreuzestod an, der ja Erlösung bewirkte. Das Kreuz sollte die Grundlage der Lösung von Nikodemus' und unser aller Probleme und Fragen werden.

In Vers 14 sagt Jesus: "Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Der Hintergrund der alttestamentlichen Geschichte ist, dass der Blick auf die an einem Holz/Stab erhöhte Schlange wurde damals zur wundersamen Rettung vom Tod für alle die, die von tödlichen Giftschlangen gebissen wurden.

So wurde später der am Holz gekreuzigte und erhöhte Jesus für alle die zur Rettung und Garantie des ewigen Lebens, die sich ihm uneingeschränkt anvertrauten. Nicht institutionell als Mitglied einer Religion oder Kirche, sondern ganz persönlich, beziehungsmäßig.

Übrigens ist interessant, dass Jesus es für nötig hielt, sich immer wieder auf die Bibel zu berufen, obwohl er eigentlich allein durch seine brillante Rhetorik jeden in Grund und Boden hätte reden können. Jesus hat die Bibel nicht als so antiquiert und überholt empfunden wie das viele heute tun. Er wußte um ihre Zuverlässigkeit. Sie war und ist der verbindliche Maßstab für Christus und die, die ihm ernsthaft folgen wollen. Sie ist das Birdiebook schlechthin und hilft den Kurs zu meistern.

Nikodemus war zwar ein frommer Theologe, der es ernst meinte. Und doch sagte Jesus ihm nicht, er solle ruhig weiterhin nach seiner Fasson selig werden. Etwas anders ausgedrückt sagte Jesus ihm klar: „Wenn du nicht umdenkst, gehst du ewig verloren.“ Jesu Toleranz hielt sich in Grenzen, wenn er um die Frage des Erlösungsweges ging. Er sagte in Kapitel 14,6 des Johannesevangeliums: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, es sei denn durch mich.

Was war also jetzt damals in der Geschichte passiert, die Jesus als Gegenstandslektion für Nikodemus erwähnte? (Nachzulesen in 4. Mose 21,4-9)

Mit den nächsten Versen schickt er den inzwischen sehr nachdenklich gewordenen Nikodemus dann nach Hause. - Sehr wichtig: Alles das spielte sich bei Nacht ab! (vgl. Vers 2). Das ist nicht unerheblich, zumal es ein Beweis für die schriftstellerische Genauigkeit des Johannes ist, der darauf später nochmals zurückkommen wird.

Nikodemus hatte offensichtlich nicht den Mut, bei Tag zu Jesus zu kommen. Wie sollte er auch in seiner Stellung? Er gehörte zu den "Movers und Shakers" der Gesellschaft.

Nochmals: Er war zwar religiös - und das nicht nur von Berufswegen, sondern aus voller Überzeugung, er musste sich von Jesus sagen lassen, dass etwas Entscheidendes fehlte: von neuem geboren zu werden. – Damit ist übrigens nicht Reinkarnation gemeint.

Die Frage, wie man vom Geschöpf Gottes zu einem Mitglied der Familie wird, wird seit diesem Gespräch  immer gleich beantwortet. Das Eingeständnis der eigenen Sündhaftigkeit, die Akzeptanz des stellvertretenden Opfers Jesu und die persönliche Einladung an IHN (Joh 1,12),  zum persönlichen Retter, Herr und Freund zu werden sind Bedingungen zur Gotteskindschaft. Christwerden kann man durch eine persönlich ausgesprochene Einladung an Jesus. Es ist kein religiöser Akt (weder rituell, institutionell oder ähnliches), der uns zu einem Nachfolger Christi, einem Kind Gottes macht.

In Johannes 7,45-50 begegnen wir Dr. Nikodemus ein zweites Mal im Neuen Testament. Hier macht er nun einen zweiten, wichtigen und dieses Mal

... reflektierenden Schritt!

Seine Kollegen, die Herren Theologen, wollten Jesus beseitigen. Sie machten kein großes Geheimnis daraus, denn Jesu Einfluss aufs Volk war groß. Plötzlich suchten Menschen nicht mehr die Abhängig von einem religiösen System totaler Gesetzlichkeit, Gängelung und Vorschriften, sondern fanden ihre Erfüllung in der persönlichen Beziehung zu einem Menschen, der behauptete, Gott zu sein. Jemand, der die, die sich ihm anvertrauten, seine Freunde nannte. JEmand, dessen Worte und Taten klar unter Beweis stellten, dass er tatsächlcih nicht von dieser Welt war.

Das Motiv der Pharisäer, Jesus umzubringen, war zutiefst egoistisch. Ihr Einfluss auf die Massen schwand. - Hört sich fast an wie nach einem schlechten Film. Übrigens: Der Egoismus und die Wunsch nach absoluter Selbstbestimmung des Menschen sind oft ein Grund, warum man sich Jesus heute noch vom Hals hält. Man lebt mit der Vorstellung, dass Jesus einem das Leben beschneidet, wo es nur geht. Er könnte – so denken viele paradoxerweise – zu viel Einfluss auf das eigene Leben nehmen. - So ist Religion eben. Druck, Einschränkung und Beengung. Religion engt tatsächlich ein, nicht aber Jesus.

Wer - wie ich - Jesus kennenlernte, der hat ihn als Befreiung erlebt. Als Berater, Tröster, Arzt, Versorger, Freund.

Interessanterweise haben viele Menschen den Mut zwecks Problemlösungen in Sachen Familie, Gesundheit, Beruf oder was auch immer, die schrillsten Dinge zu probieren und teilweise Sachen zu glauben, die weit weniger Sinn machen als an einen Schöpfer zu glauben. Schon damals schrieb Paulus, dass Menschen den Glauben an den Schöpfer gegen das Vertrauen in die Schöpfung eintauschten. Sie glauben an die Macht  und den EInfluss von Sternen, Steinen und Kristallen, statt an den, der sie schuf. - Gott spottet diesem Glauben und diesen "Gläubigen".

Wenn es um die Frage nach einem wirklich sinnerfĂĽllten Leben jetzt und einem ewigen Leben versus ewiger Verdammnis einst geht, haben viele Menschen Probleme zu glauben, dass Jesus die Antwort auf ihre Fragen ist. Kein Wunder, denn wir werden seit Jahrzehnten immer wieder ermutigt alles, was wissenschaftlich nicht greifbar und nachweisbar ist, abzulehnen. Dass uns die Wissenschaft vieles als wissenschaftlich verkauft, was sie selbst "nur glaubt", steht auf einem anderen Blatt.

Dass Gott heilig und gerecht ist und Sünde nicht dulden kann, hört man nicht gerne. Es sei denn, es geht um Sexualstraftäter oder sonstige Hardcore Sünder, die natürlich eine Hölle verdienen, wenn es sie denn gibt. In den Augen eines heiligen Gottes ist der ewige Tod  allerdings die einzig gerechte Konsequenz der Sünde, sagt die Bibel im Römerbrief. Keiner von uns würde überleben, hätte Gott nicht das stellvertretende Opfer seines Sohnes als Ausweg geschaffen, das uns vor diesem Tod erretten kann, wenn wir es denn unter den o.g. Konditionen akzeptieren.

Es geht aber nicht nur um die Frage nach verdienter Strafe fĂĽr SĂĽnder und Gnade fĂĽr den, der BuĂźe tut. Es geht auch um den Sinn des Lebens und wirkliche ErfĂĽllung. Gott hat gute Absichten mit uns, aber weil wir ihm WillkĂĽr und Boshaftigkeit unterstellen, ignorieren wir seinen eigentlich Wesenzugs und seine Motivation: Liebe. Johannes 3,16 sagt es Jesus selbst: "So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab,...". i

Aber die Wahrheit (Jesus und sein Evangelium) lehnen viele Menschen dennoch ab und nehmen lieber in Kauf, dass sie am Ende vor Gott stehen und sagen müssen: „Gehört habe ich zwar von dir, aber geglaubt habe ich es nicht.“ Echter Glaubt führt immer zur Reaktion auf Gottes Aktion. Nicht umsonst fordert uns die Bibel zur Reaktion auf: „Heute, wenn ihr Gottes Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.“

Jesus hatte nicht viel übrig für Religiosität, die oft mit Heuchelei gepaart war und heute immer noch ist: „ Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat!“ (Matthäus 23,27)

Ja, es ist tatsächlich so, dass Jesus Christus und sein Evangelium Gottes Aktion und Schritt auf den Menschen zu sind. Er hat die Initiative ergriffen. Aber es bedarf der Re-Aktion, einer bewussten Entscheidung des Menschen. Er muss sich entscheiden, ob er das Geschenk, das Gott ihm in der für ihn „kostenlosen“ Erlösung von Schuld und Sünde macht, annimmt oder nicht. Das gilt für alle Menschen gleichermaßen. Rasse, Geschlecht, Stand etc. spielen keine Rolle. Gott wird niemanden zwingen, sein Geschenk anzunehmen.

Nochmals zum Text in Johannes 7:

Die Herren Theologen und viele Leute heute sehen sich durch diesen Jesus zu stark in Frage gestellt. Der Rabbi Jesus hinterfragt Scheinfrömmigkeit und eigenwillige religiöse Strickmuster. Vieles von dem, was wir heute an Christentum kennen, hat sehr wenig zu tun mit dem, was wir auf den Seiten des Neuen Testaments finden. Gott interessieren unsere Scheine gar nichts. Ob das ein Taufschein, Konfirmationsschein, Trauschein oder sonst was ist. Ihn interessiert unser Herz, denn Liebe geht übers Herz und nicht übers Papier.

Für die theologische Lobby stand fest: Dieser Jesus musste also aus dem Weg! Aber wie? Selbst die Diener dieser Pharisäer legten - trotz Befehl von oben - keine Hand an ihn, weil sie feststellen mussten: »Dieser Jesus ist etwas Besonderes!« (Verse 45-49) Sie scheinen die gleiche Erfahrung wir Dr. Nikodemus gemacht zu haben.

Ein heiße Kiste, von der wir hier lesen. Das hat schon fast Bundestagsdebattencharakter. Während der Vorstandssitzung des theologischen Rates schaltet sich Nikodemus dann ein. Mit diplomatischem Geschick versucht er zu vermitteln, indem er die starre und einseitige Position seiner Kollegen hinterfragt (Vers 51). Er wollte nochmals reflektieren, überdenken und nicht einfach verurteilen. Er hatte noch immer seine Zweifel.

Sein gutgemeinter Versuch geht daneben. Er erhält eine barsche Antwort: »Geh hin und studiere erst einmal, ob sich deine Parteinahme für diesen Jesus überhaupt rechtfertigen lässt!«

Wie dem auch sei. Ich nehme an, dass er den Rat seiner Kollegen befolgte und die Sache noch viel grĂĽndlicher studierte.

 Nun, das Nachforschen lohnt sich auch für die unter uns, die in Sachen Jesus noch keine Klarheit haben. Wir können von diesem frommen Theologen Nikodemus lernen. Literatur kann ich dazu empfehlen.

Nikodemus hat mit Sicherheit noch sehr interessante Infos in der Bibel - der Primärquelle - gefunden, die ihm halfen, die Aussagen Jesu zu verstehen. Er wird sich hingesetzt und ernsthaft in den Schriften des Alten Testaments geforscht haben, um festzustellen, dass es viele Passagen gibt - die, obwohl viele hundert Jahre zuvor geschrieben - auffallende Ähnlichkeiten mit seiner Zeit, der Person Jesu und seinem Wirken aufwiesen. Jesaja 35,5-6

Nicht zuletzt wird es diese Passage des AT gewesen sein, ĂĽber die sich Jesus mit Nikodemus bei Nacht unterhalten hatte. ERRETTUNG DURCH DEN BLICK AUF DAS/DEN ERHĂ–HTE/N AM HOLZ!!

Mag sein, dass es gerade diese Stelle war, die Nikodemus Kopfzerbrechen machte und die er zu verstehen suchte: „Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöhte zu Errettung, so muss auch Jesus erhöht werden ...“. Wenn Nikodemus bei seinen Nachforschungen im AT noch nicht voll und ganz Klarheit gewonnen hatte, so scheint der Groschen dann in Kapitel 19 gefallen zu sein. Hier wird er, so meine persönliche Vermutung, Jesus am Kreuz hängend als das Gegenbild zur von Mose in der Wüste erhöhten Schlange begriffen haben.

Daraufhin folgt der alles entscheidende 3. Schritt: ... der alles entscheidende.

Was musste das in diesem Augenblick fĂĽr ein mulmiges GefĂĽhl in seiner Magengegend gewesen sein?

Die Stellen aus Jesaja 53 und Psalm 22,11, die eindeutig prophetisch auf das Kreuzigungsgeschehen hinwiesen, werden ein Weiteres dazugetan haben, dass Dr. Niko alles wie Schuppen von den Augen fiel. Die Folge dieser vielen, plötzlich aufgegangenen Lichter: Er stellt sich klar auf die Seite Jesu (19,39). Und dazu gehörte sicher Mut, denn diesmal war es heller Tag.

Seine erste Begegnung mit Jesus war noch von Angst geprägt. Jetzt haben die biblischen Tatsachen und die historischen Ereignisse ihre eigene Dynamik in Sachen Überzeugungsarbeit entwickelt. Jetzt sehen wir den Theologen Nikodemus, einen VIP, der sich mutig auf die Seite Jesu stellte, - allen Kollegen zum Trotz. Nikodemus hat eine Entscheidung getroffen! - Die wichtigste seines Lebens.

Haben Sie schon eine klare Entscheidung fĂĽr Jesus Christus getroffen?

Zweifel? Tun Sie, was Nikodemus tat - prĂĽfen, Bibel lesen, reden mit jemand, der sich auskennt, um Einsicht beten!

 

Nikodemus - eine schillernde Gestalt des NT, die beeindruckt.

Was kann man von ihm lernen?

• die Anti-Positionen und Meinungen unserer Kollegen und Freunde, vielleicht sogar die der eigenen Familie zum Thema Jesus nicht voreilig zu übernehmen. Wer Jesus belächelt, hat damit noch nicht seine Realität widerlegt.

• sich mit dem, was uns fragwürdig und zweifelhaft erscheint, so intensiv und gewissenhaft wie möglich auseinanderzusetzen. Nikodemus unterhielt sich mit Jesus ganz persönlich.

• der Person Jesu historisch und wissenschaftlich auf den Grund zu gehen. Er tat das, indem er prüfte, inwieweit die Aussagen Jesu mit der Quelle übereinstimmten, auf die sich Jesus andauernd berief - Gottes Wort.

• zu gewonnenen Überzeugungen klar und deutlich zu stehen, - koste es, was es wolle.

Der Tod Jesu wurde für Nikodemus zu einem Ereignis, das sein Leben ziemlich sicher völlig neu und umgestaltet hat.

Es scheint mir, aufgrund dessen, was wir im Johannes- Evangelium gelesen haben, sicher zu sein, dass er seine Religion und Religiösität gegen die persönliche Beziehung zu Jesus eingetauscht hat. Er ist dieser Aufforderung Jesu: »Entscheide dich!« nachgekommen.

Das tat er nicht zuletzt deshalb, weil Gottes Wort lebendig und dynamisch ist. Vor allem aber ist es wahr! - Nikodemus traf eine sehr vernünftige Entscheidung! – Und das als Akademiker. Jesus ist nicht nur für Schwache, Alte, Kinder und Kranke. Jesus ist auch für solche, die logisch denken könne.

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Veröffentlicht am 31.07.2010 © Karsten Gosse
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