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GlĂĽck gehabt

vater und sohn smallBitte auf TV-Ansprache klicken, oder folgenden Text lesen.

"Sie haben gewonnen!" – Ob per Post oder durch Popups beim Surfen im Internet, andauernd gewinne ich. Irgendwie muss ich einer der glücklichsten Menschen Deutschlands sein. Sogar zu Günther Jauch hätte ich schon kommen dürfen – auf den heißen Stuhl, auf den ich gar nicht will. Nicht, dass ich das Geld nicht bräuchte, aber mir wäre es einfach zu peinlich, wenn ich meine Joker alle bräuchte, um überhaupt bis zur 500 Euro-Frage zu kommen.

Nicht, dass sie mich missverstehen: ich habe nichts gegen das Glück, etwas zu gewinnen oder gar einer der ausgewählten bei „Wer wird Millionär“ zu sein. Aber als ich wieder einmal am Telefon „gedrängt“ wurde, die Einladung eines vermeintlichen Gewinns anzunehmen, sagte ich trocken: „Wissen sie, ich brauche kein Geld. Ich bin schon sehr reich.“ Die Frau am anderen Ende war ein wenig perplex. So perplex, dass unser Gespräch schneller zu Ende war, als ich es wollte. Eigentlich wollte ich ihr noch sagen, woher mein Reichtum kommt. – Also sage ich es Ihnen.

Mein Vater ist reich. Sehr sehr reich sogar. Als sein Sohn habe ich das Privileg, aus dem Vollen schöpfen zu können. Und das war nicht immer so. Mir wurde das Glück der Adoption zuteil als ich Jugendlicher war. Dass mich mein Vater umgehend als sein Erbe eingesetzt hatte, habe ich damals noch gar nicht recht begreifen können. Dafür freue ich mich heute umso mehr.

Das Gewaltige an meinem Glück ist, dass es nicht nur mir widerfahren muss, sondern auch Ihnen widerfahren kann. Mein Vater hat noch Kapazitäten frei. Er sucht weitere Erben. Das weiß ich genau. Nun werden sie sich fragen: „Wo ist der Haken? Geschenkt bekommt man doch nichts – zumindest nichts, was wirklich taugt und brauchbar wäre.“ – Mag sein. Aber es gibt etwas, das nichts kostet und dennoch an Wert nicht zu übertreffen ist. Es ist das kostenlose Geschenk des Ewigen Lebens, das Gott, mein Vater eben, seinen Geschöpfen machen möchte. Wer es will, der bekommt es – kostenlos und bedingungslos. Und bei Annahme wird das Geschöpf zum Kind Gottes und deshalb zum Erben.

Die Bibel sagt: Der gerechte Lohn – oder die Folge - der Sünde ist der Tod, ABER Gottes Gabe bzw. Geschenk ist das Ewige Leben. Römer 6,23

Warum Gott keinen Wert darauf legt, dass wir ihn durch unsere Leistung und guten Werke oder mit irgendeinem Schein, den uns eine christliche Institution ĂĽberreicht, bestechen, sagt die Bibel ebenfalls.

„Aus Gnade seid ihr gerettet worden - durch Glauben. Nicht aus euch heraus: Es ist Gottes Geschenk. Nicht aus Werken eigener Leistung oder Anstrengung. Warum? Damit sich niemand vor Gott rühme.“ – Nachzulesen im Brief des Paulus an die Epheser, Kap. 2.

Ein Geschenk bekommt man umsonst. Wer es dem Schenkenden bezahlen will, der erntet Unverständnis. Wir können uns die Ewigkeit nicht verdienen, denn dazu wäre die Voraussetzung, ein perfektes und sündloses Leben zu leben. Das hat keiner geschafft und wird auch in Zukunft niemand leisten. Nur der eingeborene Sohn Gottes, Jesus Christus, hat ein solches sündloses Leben gelebt.

Jesus hat übrigens den gerechten Lohn meiner Sünde - den Tod - freiwillig auf sich genommen. Weil er bezahlte, wofür ich hätte zahlen müssen, hat er mir dieses kostenlose Geschenk des Ewigen Lebens erworben.

Annehmen musste ich das Geschenk allerdings selbst. Warum versuchen Sie ihr Glück nicht auch mal bei meinem Vater. Von ihm adoptiert zu werden lohnt sich. – Übrigens: Kein Trick und kein Kleingedrucktes.

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Veröffentlicht am 20.04.2009 © Karsten Gosse
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