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Ichtu's wächst auch 2018
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Kaum ist die Saison vorbei, steht bereits fest, dass Ichtu's auch 2018 weiter wächst. Unter Termine kann man sich davon überzeugen. Bleib dran via Newsletter!

Karsten & Carola Gosse

  BLOG & NEWS

Gott

„Wir werden erst verstehen, dass Gott alles ist, was wir brauchen, wenn Gott alles ist, was wir noch haben!!“

Diesen Satz habe ich heute auf Facebook gelesen. Mein kroatischer Freund mit österreichischer Seele und einem himmelgerichteten Herzen hat ihn  gepostet – und das noch dazu auf Deutsch. Den Satz finde ich toll, um damit schlafen zu gehen, aber es schadet auch nichts, morgen wieder damit aufzuwachen.

© Sportpastor Karsten Gosse, ICHTU’S – Christen im Golfsport e.V. - 10.12.2010

Veröffentlicht am 09.12.2010 © Karsten Gosse

Golfer sind die ehrlicheren Sportler!?

„Blödsinn!“, höre ich die Leser dieses Blogs sagen. – „Abwarten“, höre ich mich kontern.

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Veröffentlicht am 08.12.2010 © Karsten Gosse

Tiger on Top! – Gnade und Vergebung

Im zurückliegenden Jahr haben selbst viele derer, die mit Golf nichts am Hut haben, die Escapaden des Tiger Woods in den Medien verfolgt. Völlig normal. Das Leid anderer Menschen ruft gewöhnlich Schaulustige auf den Plan.

Als Tiger seine viel diskutierte „Buß-Pressekonferenz“ im TV gab, war ich selbst in den USA und saß in Texas über einem riesigen Steak, dem ich nicht Herr wurde. Ich bekam die Reaktionen der Landsleute Tigers aus nächster Nähe mit. Die meiner eigenen verfolgte ich online auf Focus, Welt und Spiegel.

Ich weiß nicht, was mich persönlich mehr schmerzte. War es...

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Veröffentlicht am 02.12.2010 © Karsten Gosse

Ăśble Nachrede

In einem Dorf soll sich folgende Geschichte zugetragen haben: Durch Üble Nachrede wurde eines Mannes Ruf zerstört. Als dieser irgendwann raus fand, wer das Gerücht über ihn verbreitet hatte, suchte er ihn auf, ohne ihm gleich zu sagen, warum er ihn sprechen wollte. Er bat ihn, ihn zur Dorfkirche zu begleiten. Mit dabei hatte er außerdem einen Sack voller Daunenfedern.

Gemeinsam stiegen sie auf den Kirchturm. Dort schüttete der Verleumdete den Sack voller Federn aus und der Wind trug sie in alle Himmelsrichtungen. Dann stellte er seinem Gegenüber die Frage: „Was meinen Sie? Wird es möglich sein, alle Federn wieder einzusammeln und hier in den Sack zu stecken?“ „Natürlich nicht,“ war die Antwort, „aber warum fragen Sie.“ „Nun“ erwiderte ihm der Geschädigte, „so unmöglich wie es ist, die Federn wieder hier in den Sack zu sammeln, so unmöglich wird es sein, meinen guten Ruf wieder herzustellen, den sie durch eine falsche Behauptung über mich zerstört haben.“

Wie wahr. „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“, ist wohl eines der Sprichwörter, die doch eher selten zutreffen und nur als Alibi herhalten, wenn man mal wieder über das Ziel hinaus geschossen ist.

Üble Nachrede ist zerstörerisch. So zerstörerisch, dass der Tatbestand der Üblen Nachrede im Strafgesetzbuch §186 und 187 geahndet wird:

„Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

§187 StGB sagt: Verleumdung ist ein Spezialfall der Üblen Nachrede. Hier ist die Tatsachenbehauptung nachweislich unwahr.

In der Bibel finden wir verschiedene Aussagen zu diesem Thema. Eines ist dabei glasklar: Ăśble Nachrede ist auch in Gottes Augen keine Bagatelle.

Allerdings ist es auch gar nicht so leicht, sie zu lassen. Immer wieder ertappe ich mich dabei. Vielleicht ist es uns eine Hilfe, wenn wir uns angewöhnen, uns und anderen das Üble Nachreden abzugewöhnen. Zwei Tipps dazu:

1. Wann immer wir damit konfrontiert werden, dass uns jemand etwas Negatives über einen anderen erzählen will, könnten wir folgende Frage stellen: „Darf ich mich auf deinen Namen berufen, wenn ich die Beteiligten dazu befrage?“ – Meist hat sich das Thema damit erledigt.

2. Im Blick auf uns und unsere eigene Tendenz, anderen ĂĽbel nachzureden, ist es hilfreich, sich bewusst zu machen, dass die Wahrheit Jesu, die er in der Bergpredigt (Mat 7) lehrte, auch heute noch greift:

Mat 7,1-5: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!  Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumesst, wird auch euch zugemessen werden.  Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?  Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Halt, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen! – und siehe, der Balken ist in deinem Auge?  Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen!

Vielleicht hängen sie sich diese Bibelverse ja irgendwo in der Wohnung auf, oder stellen sie auf ihren Schreibtisch. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Gottes Wort verändernde Kraft besitzt.

(copyright: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Diese Predigt hat Ihnen gefallen. Dann dürfen Sie sie gerne für den persönlichen Gebrauch speichern oder ausdrucken. Da alles, was mit ICHTU'S zu tun hat, durch Spenden getragen wird, laden wir ein, uns über regelmäßige oder unregelmäßige Spenden zu helfen, die Arbeit auszubauen.)

Veröffentlicht am 21.04.2009 © Karsten Gosse

Gnädig sein?

Bitte auf TV-Ansprache klicken, oder folgenden Text lesen.

Der Theologe Charles Swindoll erzählt in seinem Buch „Zeit der Gnade“ vom einem englischen Maler des 19. Jahrhunderts mit dem Namen Sir. Edward Burne-Jones.

 

Er wurde von seiner Tochter zum Tee eingeladen und die kleine Enkelin saß mit bei Tisch. Sie benahm sich nicht gut und ihre Mutter schickte sie – wie damals üblich - in die Ecke und befahl ihr, sich mit dem Gesicht zur Wand zu drehen.

 

 

 

Sir Edward mischte sich nicht in die Erziehungsmethoden seiner Tochter ein. Allerdings klopfte er am nächsten Tag an der Tür seiner Tochter, bewaffnet mit Pinseln und einer Palette froher Farben. Als sie ihm öffnete, ging er schnurstracks in die Ecke, in der sein Enkelkind tags zuvor stand und malte einige Motive an die Wand: ein Kätzchen, das seinen eigenen Schwanz jagt; Schafe auf einer Weide; Goldfische in einem Teich.

 

 

 

Was tat er da? Was war das? Ausdruck von Mitleid? Mag sein. FĂĽr mich ist es ein StĂĽck gelebter Gnade.

 

 

 

Gnade ist immer unverdient! Gnade kann man nicht bezahlen oder wieder gutmachen. Obwohl die Strafe  (nicht die Art) fĂĽr das Benehmen der Enkeltochter womöglich die richtige Konsequenz war - und Opa wusste es: irgendwann wieder einmal sein wĂĽrde - zeigt er hier Gnade im Gericht.

 

 

 

Gnädig sind übrigens oft genau die Menschen, die selbst am besten um ihre eigene Unzulänglichkeit wissen. Und je älter man wird, umso häufiger stellt sich diese Erkenntnis ein. Als Vater von vier Kindern zwischen 10 und 20 Jahren weiß ich, wovon ich spreche. Den Lehrern meiner Kinder habe ich deshalb mal gesagt: „Mich wundert nicht, dass mein Sohn im Unterricht Blödsinn macht. Ich kenne seinen Vater. Der war genauso.“

 

 

 

Dennoch brauchen Menschen gesunde Grenzen. Das muss man früh im Leben lernen – auch durch konsequente Lehrer, von denen die meisten übrigens einen guten Job machen - wie ich finde. Die richtig guten Lehrer strafen zwar manchmal, sind aber immer wieder auch gnädig und wertschätzen auch die schwierigeren Schüler. – Soweit der Mensch. Und was ist mit Gott?

 

 

 

Jesus sagte mal zu einer aufgebrachten Meute Rechtgläubiger, die gerade im Begriff waren, eine Frau zu steinigen, die sie beim Ehebruch erwischten: „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!“

 

 

 

Bezeichnender Weise ließen die Ankläger ihre Steine fallen. Der antike Bericht bemerkt, dass es zuerst die älteren Männer waren, die die Fliege machten. Sie wussten nur zu genau, dass auch sie Dreck am Stecken hatten. Die jungen gingen dann auch bald. Jesus blieb allein mit dieser Frau, deren Namen wir nicht kennen. „Hat dich niemand verurteilt?“ fragte er sie. „Niemand, Herr“, lautete ihre Antwort. „Dann verurteile auch ich dich nicht“ – sagte Jesus.

 

 

 

Nein, hier wird keine Werbung gemacht für das fröhliche „Drauf-los-Sündigen“, weil Gott das mit der Sünde nicht so genau nähme. Jesu Forderung an sie folgte umgehend: „Lass das in Zukunft! Sündige nicht mehr!“

 

 

 

Aber Fakt ist, dass uns Gott in Jesus Christus gnädig ist. Die Strafe, die er als Gottes Sohn am Kreuz trug, reicht seinem himmlischen Vater völlig, um uns Menschen zu garantieren: Für deine Schuld wurde bereits bezahlt. – Das ist unverdient. Es ist ein Geschenk. Das ist Gnade. So ist Gott.

 

 

 

Und doch verhält es sich mit Geschenken nun mal so: Man nimmt sie an oder nicht. Im Johannesevangelium steht über Jesus: „Allen aber, die ihn annahmen, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“

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Veröffentlicht am 21.04.2009 © Karsten Gosse
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