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Nichts ist selbstverstÀndlich

P1070704 MobileDa betrat ich am Samstagmorgen das Sekretariat des Golfparks und im Bruchteil einer Sekunde lag ich auf dem Kreuz. Ob sich die die Anwesenden mehr erschrocken haben als ich, vermag ich nicht zu sagen.

(Bilder v. oben nach unten: alle Sieger, Netto C,B,A und Brutto - zum Vergrößern bitte anklicken)

P1070683 MobileMein flapsiger Spruch (noch auf dem Rücken liegend) „Wie geht’s euch, mir geht es gut“, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser "Fall" schlimm hätte ausgehen können. Gott sei Dank bin ich zuerst auf dem linken Ellbogen gelandet und nicht auf dem Kopf. Selbstverständlich ist es auch nicht, einigermaßen durchtrainiert zu sein und die entsprechenden Reflexe zu haben, die Schlimmeres verhinderten.

Dass ich dann am Abend vor der Haustüre fast nochmals übel gestürzt wäre und sogar noch auf dem Weg ins Bett die Treppe raufgestolpert bin (ganz ohne Alkoholeinfluss übrigens), sind zwar etwas persönlichere Eingeständnisse, die nicht unbedingt viel mit Golf zu tun haben. Und den einen oder anderen meiner Freunde haben sie schon zu einem lustigen Spruch animiert, was ich in der Regel ganz gut vertrage, gehe ich mit meinen Schwächen sowieso meist offen um.

AP1070687 Mobileber Spaß beiseite. Es geht auf dieser Internetseite ja immer auch ums Leben, nicht nur um Golf. Nachdenkliche Momente gehören genauso dazu wie das Fallen und Aufstehen – nicht nur im übertragenen Sinn.

Da ich heute Morgen durch eine kleine Andacht vom australischen Christ und Profigolfer Aaron Baddeley auf das Thema „Selbstverständlichkeit“ aufmerksam wurde, dachte ich, es kann nicht schaden, wenn ich das hier zum Thema mache. Spannend wird nämlich das Weiterdenken des Themas „Selbstverständlichkeit“, wenn man es entweder in Bezug setzt zu „Gott gibt es nicht“ oder „Gott ist Schöpfer und Geber aller guten Gabe“. Ich jedenfalls habe allen Grund Gott dankbar zu sein und nicht dem „Nichts“ oder dem „Zufall“. Dank Jesus Christus habe ich diesen Gott nämlich schon vor geraumer Zeit kennengelernt. Coole Sache übrigens. Nachdenken. Kann man ja mal machen.

Selbstverständlich war es auch nicht, dass es doch noch 34 Turnierteilnehmer geworden sind, die am Sonntag die Living Hope Open in Rothenburg mitspielten. Genauso wenig selbstverständlich, dass dasP1070693 Mobile Wetter gehalten hat, viele Leute beim morgendlichen Impuls und Frühstück anwesend waren und nachdenklich nachdenkend zugehört haben. Selbstverständlich ist es auch nicht selbstverständlich, dass wir in Frieden, Freiheit und inmitten herrlicher Schöpfung viele Stunden sportlicher Betätigung genießen dürfen, anschließend etwas Leckeres auf dem Teller haben und gute Gespräche genießen.

Mit 15 Golferinnen und Golfern, die nicht im Golfpark beheimatet sind, hatten wir mit über 40% einen extrem hohen Anteil an Gästen. Das ist eine schöne Sache, denn ein schönes Turnier ist auch immer gute Werbung. Es zeigt aber auch, dass neue Leute immer wieder mal wissen wollen, was hinter Ichtu’s steckt. Wenn man dann zu hören bekommt, wie positiv überrascht sie sind, freut uns das. Einmal mehr kam es sogar vor, dass Teilnehmer versuchen möchten, die Living Hope Open als Serie in ihren Club zu holen. Nicht selbstverständlich. Während ich das schreibe kommt eine Mail rein: Schweizer Radiosender fragt für ein Interview an. Nicht selbstverständlich.

P1070697 MobileÜbrigens ist es auch nicht selbstverständlich, dass sich gestern 8 Spieler und Spielerinnen unterspielt haben. Und da wir von Ichtu’s selbstverständlich (!) Wert darauflegen, dass viele in die Preise kommen, wurden ein Bruttosieger, 3 x 3 Nettosieger und zwei „Nearest-to-the-Pinner“ geehrt. Jeder Dritte hat also gewonnen, wenn man so will.

Nur ich nicht, denn meinen Preis hat sich mein Freund Siggi verdient. Der benötigte etwas Trost, weil unser gemeinsamer Freund Rainer uns beiden (mal wieder) gezeigt hat, wo der Hammer hängt mit 26 Brutto. Das macht er manchmal mit einer "Selbstverständlichkeit", die ihresgleichen sucht.

Jetzt freuen wir uns auf das letzte Turnier der Serie am 1. Sonntag im Oktober. Hoffentlich werden es viele, denn wir werden die Seriensieger selbstverständlich besonders ehren, eventuell eine Tombola veranstalten und wollen einfach ein schönes Fest aus dem Saisonabschluss der Living Hope Open in Rothenburg machen. Weitersagen! Selbstverständlich.

Die Ergebnisse eines schönen Turniers mit vielen Unterspielungen finden sich hier!

Veröffentlicht am 04.09.2017 © Karsten Gosse
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