Newsletter

Nachricht

Alles umsonst!?

a1Schon im Vorfeld des Turniers gab es regen Schriftverkehr zwischen Manager Kazzer und mir. Die Wetteraussichten waren nicht so besonders und die Sorge, dass viele Golfer kurzfristig absagen könnten, war nicht unberechtigt. Außerdem hatten Golfer gemeldet, die aus der Schweiz und aus NRW auf die Schwäbische Alb anreisten. Manch anderer hatte ebenfalls einige Stunden Anfahrt hinter sich, um beim Ichtu’s-Turnier im GC Bad Überkingen dabei zu sein.

Zum Frühstück regnete es dann auch prompt. Der Regenradar versprach eine kleine, regenlose Lücke von zwei Stunden zwischen 11 Uhr und 13 Uhr. Was also tun? Nur 9 Loch spielen? Oder doch wie geplant 18 Loch? Absagen? Auf einen Ersatztermin verschieben? Alles umsonst?

Die Entscheider und ein Gönner kamen zum Schluss, dass tatsächlich „alles umsonst“ sein sollte. Für das Turnier wurde ein Ersatztermin am 18. September gefunden. Das Frühstück und die Golfrunde an diesem Regentag wurde allen anwesenden Golferinnen und Golfern geschenkt. Ein Sponsor hatte sich bereit erklärt, die Kosten zu übernehmen. Somit hatte sich die lange Anreise doch gelohnt. Was für ein klasse Akt!

a2Interessant ist übrigens, dass – als die UMSONST-Entscheidung fiel – noch niemand wusste, was das Thema meiner Andacht sein würde. Es lautete „Geben ist seliger als Nehmen!“

Wer hat’s erfunden bzw. gesagt? Jesus. Wer hat dieses Prinzip vorgelebt? Jesus. Wie radikal oder konsequent tat er das? Er gab sein Leben und ließ es sich nicht nehmen, in den Tod zu gehen, damit wir leben können. Frieden mit Gott kann haben, wer glaubt und annimmt, dass Jesus für seine Schuld bezahlte. Umsonst? Nicht ganz, denn der Preis war hoch. Umsonst im Sinne von GRATIS (Gnade und gnädig steckt mit drin) ist Vergebung und Ewiges Leben dennoch zu haben, weil EINER die Schuld und Kosten beglichen hat.

Danke liebe Bad Überkinger für den schönen Tag auf eurer Anlage. Danke allen, die sich von den Wetteraussichten nicht haben abschrecken lassen und trotzdem gekommen sind. Die meisten von uns haben im Anschluss an Frühstück und Andacht zwei schöne, trockene Stunden auf dem Golfplatz verbracht. Ein paar Cracks sogar fast vier – mit und ohne Regen und Schneegraupel. Danach haben wir bestens gegessen, uns gut unterhalten und viel gelacht. Gute Gespräche, viel Humor und Golf (oder so ähnlich) waren die Reise mehr als wert. Der eine oder andere lag zwar zu der Zeit schon auf dem Sofa, aber auch das gehört zur Gnade: „Nicht jeder muss bei Kälte und Wind die weiße Kugel über den Platz jagen!“

Veröffentlicht am 18.05.2016 © Karsten Gosse
In Cooperation mit

kehl1 kircher1 wtbau1 procom1 hoffmann1 wassermann1