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Ehre, wem Ehre gebĂĽhrt!

Mark klEs hat gedonnert, geblitzt und aus Eimern geschüttet. Die Wetterapps auf den Smartphones der Golfer waren die wohl gefragtesten Propheten des heutigen Morgens. Leider waren sie sich nicht einig. Uns blieb nichts anderes übrig, als das Turnier nach einem ausgiebigen Frühstück und einer guten Andacht von Mark Cullingford, abzubrechen. Der Platz wurde einige Zeit später gesperrt, weil er nicht bespielbar war. Der viele Regen konnte von Fairways und Grüns nicht schnell genug aufgenommen werden.

Somit blieb Zeit, um sich mit dem zu beschäftigen, was Mark in seiner Andacht plausibel vermittelt hat: „Ehre, wem Ehre gebührt!“ – Ehre ist für uns Golfer laut Mark oft wichtig. Wer als erstes abschlagen darf, hat die Ehre und damit sich und anderen belegt, wie gut er ist. Er hat sich seinen Achtungsanspruch erarbeitet. Ja, es gibt sie unter Golfern laut Mark: eine Kultur der Ehre, die auf Leistung basiert.

Mark machte klar, dass man natürlich auch Gott Ehre bringen kann. Manche tun das in Gottesdiensten, Kirchen, mit Liedern oder indem sie sich freuen an dem, was Gott geschaffen hat und ihn dafür ehren.

Allerdings ehrt Gott auch uns, seine Schöpfung. Die Bibel sagt nämlich, dass niemand eine größere Liebe für jemand anderen hat und zeigt als derjenige, der bereit ist, sein Leben für ihn zu opfern. Und egal wie weit wir Menschen uns von Gott distanziert haben oder immer noch distanzieren; egal wie sehr wir IHN ignorieren, ER lässt uns nicht fallen. Gott gibt uns nicht auf! Er geht uns nach. Ja, wir sind für IHN so wertvoll, dass ER bereit war, für uns in den Tod zu gehen. Das ist echte Wertschätzung! Das ist das Non plus Ultra in Sachen Ehrerweis.

Ganz praktisch machte Mark das mit der Ehre dann, indem er es auch auf die zwischenmenschliche Ebene bezog. Je mehr wir Menschen andere Menschen aus der Perspektive Gottes betrachten würden, umso leichter fiele es uns, eine Kultur der Ehre zu praktizieren, die den anderen wirklich und aufrichtig wertschätzte. Golfer haben eine Kultur der Ehre entwickelt und es sollte ihnen leicht fallen, zu verstehen, was es bedeutet, andere wertzuschätzen. – Allerdings lieber so, wie Gott das tut: ohne den Wert des Menschen von seiner Leistung abhängig zu machen!

Wenn wir verstehen, welchen Wert Gott uns gegeben hat und wie sehr ER Seine Liebe und Gnade uns gegenüber in der Person seines Sohnes, Jesus, zum Ausdruck brachte, dann werden wir fähig sein, andere anzunehmen, wie Jesus uns annimmt.

Wichtig ist, dass es zuerst gilt, diese Ehre, die Gott uns in Jesus erweist, selbst anzunehmen. Jesus hat alles für uns getan, ohne dass wir es verdient hätten – im Gegenteil. Er hat uns vergeben und wenn wir Ihn und seine Vergebung annehmen, dann kann Er unser Leben verändern – von innen motiviert und nicht von außen.

Wir täten also gut daran, uns mal aus der Perspektive Gottes zu betrachten und DEM, der uns ehrt, die Ehre zu erweisen, Ihm den Stellenwert in unserem Leben zu geben, den Er eigentlich verdient hat.

Veröffentlicht am 05.07.2015 © Karsten Gosse
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