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Oan Tschipperl und oan Putterl

kanonenstart klDer entschiedene Christ und Ausnahmegolfer Bernhard Langer hätte sich gefreut, wenn er diesen Tag hätte miterleben können! Ichtu’s – Christen im Golfsport e.V. zu Gast auf dem allerersten von Bernhard Langer designten Golfplatz. Vor fast genau 25 Jahren entwarf Bernhard Langer den Platz des Leading Golfclubs Dachstein-Tauern bei Schladming. Unbestritten immer noch einer der schönsten Plätze in Österreich und der einzige Club, den ich kenne, in dem man es mit dem Kanonenstart noch wirklich sehr genau und wörtlich nimmt. (Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!)

rudi klManager Rudi Horn empfing uns herzlich und dankte Manu Cherlias, dem Ichtu’s Frontmann in Österreich und Mitglied der – wie man in Österreich sagt – Kampfmannschaft des GC Dachstein-Tauern -, für sein Engagement und die Initiative, „Ichtu’s – Christen im Golfsport“ nach Österreich zu holen. Dort sind wir „heuer“ ja bereits im 3. Jahr am Hotel Kobaldhof mit hauseigenem Biogolfplatz.

 

manu1 klRudi würdigte den Tag mit Frühstück, Andacht, Turnier und Live Musik als rundum gelungen. Dieses Turnier werde auch in den nächsten Jahren fester Bestandteil des Turnierkalenders sein, versprach er allen anwesenden Golferinnen und Golfern. Mit 36 Teilnehmern am Chapman-Vierer war das ein hervorragender Start, auf dem man aufbauen kann.

 

 

metro big band klLive Musik vom einem anderen Stern (VIDEO BEIM KLICK AUF DAS BILD DER BIG BANDIG BAND)

Eine professionelle Jazz-Band aus den USA, die derzeit in Wien Station macht, reiste von dort eigens an, um die Siegerehrung und das gemütliche Beisammensein nach der Runde zu etwas ganz Besonderem zu machen. Fast zwanzig Musiker der Metro Big Band spielten im Clubhaus. Jedes Mitglied dieser Big Band berappte 3000 Dollar aus eigener Tasche, um Menschen in Österreich mit ihrer Musik zu begeistern.

camp kirkland kl„Das, was Ichtu‘s - Christen im Golfsport macht, machen wir mit unserer Musik!“, sagte mir Camp Kirkland, Leiter der Band. „Wir wollen Musikliebhaber und ihr Golfer für Jesus Christus begeistern.“ - Ich denke, sie haben nicht nur bei mir einen starken und bleibenden Eindruck hinterlassen.

Die Steirer

Ach, wenn das Steirisch nur so einfach wäre wie das Golfen! Die meisten Steirer (also Hans, Sieglinde und Lydia aus meinem Flight auf jeden Fall) sind so nett, meine stümperhaften Bemühungen, ihren Dialekt – sagen wir mal - zu üben, mit „Oh, das machst du schon ganz gut!“ zu kommentieren.

spass3 klKennt man die Steirer allerdings schon etwas länger und vor allem sie einen, sind sich nicht mehr ganz so höflich. Jedenfalls hat mir Roland, der Inhaber des Hotel Kobalhofs , unlängst mal gesagt: „Du, lass es lieber! Das wird nichts mehr.“ – Recht hat er. Ich sollte mich lieber aufs Golfen konzentrieren, da klappt es auch noch nicht so gut wie ich’s gerne hätte.

 

longest damen klLydia, meine humorvolle und gut gelaunte Flightpartnerin von gestern, gab den obigen Ausspruch „Oan Tschipperl und oan Putterl“ nach einem leicht verzogenen Abschlag zum Besten – als Ermutigung versteht sich. Ich musste lachen und wusste in dem Moment wie ich diesen Artikel überschreiben würde. Das mit dem Tschipperl hat auch öfter mal geklappt, aber beim Putterl waren es dann auch schon mal drei oder vier pro Team.

oan putterl1 kl

Unser Fotograf, Heinz Bertl, hat da in einem anderen Flight eine schöne Abfolge eines fast gelungenen Putterl festgehalten.

Der Chapman-Vierer ist eine schöne Spielform. Wenn man wie ich noch dazu das Glück hat, eine Team-Partnerin zugelost zu bekommen, die weiß wie man Bälle geradeaus schlägt, dann ist man zwar nicht unbedingt auf der Seite der Sieger, aber als Vorletzter immerhin nicht Letzter. Hätte Sieglinde alleine spielen dürfen, wäre sie sicher weiter oben auf dem Leaderboard gelandet. Aber sie hat sich sehr geduldig und verständnisvoll gezeigt, denn…

spass4 klDer Spaß stand im Vordergrund

Wenn man meist vorgabenwirksame Golfrunden spielt, dann ist es überraschend wohltuend, eine Turnierform wie den Chapman-Vierer zu spielen. Es geht ja eigentlich um nichts – außer Spaß. Der eine kann den anderen aus der Patsche hauen und gemeinsam bekommt man hin, was einem alleine nicht gelungen wäre. Das macht einfach Spaß! Noch dazu, wenn man auf einem derart gut gepflegten Platz spielt, den das Team der Greenkeeper hervorragend in Schuss gebracht hat. Den gestrigen Tag im GC Dachstein-Tauern werde ich so schnell nicht vergessen. Das Gesamtpaket war einfach perfekt.

nettosieger klDie Ergebnisse

Resultate will man ja nicht unterschlagen, auch wenn es nur um Spaß an der Freude ging. Außerdem haben Resultate hier und da auch die eine oder andere Geschichte zu bieten. Man stelle sich vor, man ist gerade mit dem Auto einige Stunden angereist, kommt am Hotel Kobaldhof an und freut sich auf einen schönen Urlaub. Ausgerechnet mir begegnen zu müssen, ist dann fast schon ein bisserl Pech.

young gun2 klMagitta (ohne R) und Eckhard konnten nicht weglaufen, denn sie hatten ja noch nicht einmal die Koffer aus dem Auto geholt. Weil ich wusste, dass sie gerne golfen, wollte ich es nicht unversucht lassen, sie noch schnell zur Last-Minute-Anmeldung für das Turnier in Schladming zu bewegen. Mission geglückt. Anmeldung erfolgreich. Turnier gewonnen. Die beiden holten sich den Nettosieg mit – was ich ihnen übrigens prophezeit hatte.

netto3 klPapa Manu und Sohnemann Samuel (11 Jahre) wurden 2. Sieger mit 44 Netto. Den 3. Platz sicherten sich Erich und Christine Weiss mit 42 Nettopunkten. Herzlichen Glückwunsch!

Als wir uns mit Magitta und eckhard beim Abendessen im Kobaldhof sahen, waren wir vier uns einig, dass die Latte nach diesem schönen Tag sehr hoch liegt, was die Gestaltung des Resturlaubs der beiden betrifft. Aber ich bin mir sicher, dass auch sie gar nicht anders können, als den Kobaldhof, die Menschen und die herrliche Natur zu genießen. Hier ist irgendwie jeder Tag ein besonderer.

bruttorede klDen Bruttosieg sicherten sich übrigens Golfclub-Manager Rudi und sein Freund Andy. In ihrer Bruttorede ließen sie es sich als „alte, erfahrene Golfhasen“ nicht nehmen, den jungen Golfern noch einen kleinen, spöttischen Seitenhieb zu versetzen, zumal Andy auch noch den Longest Drive der Herren gewonnen hat. Man darf gespannt sein, ob es ihnen gelingen wird, ihren Titel im kommenden Jahr zu verteidigen. Um es mit Franz Beckenbauer zu sagen: „Schau'n mer ma.“

Den Ball beim Nearest to the Pin allerdings näher ans Loch zu legen als es Waltraud Weichsler gelungen ist, wage ich zu bezweifeln. Das war vielleicht ein halber Meter. Klasse! Den Longest Drive der Damen sicherte sich meine liebe „Oan Schipperl-oan-Putterl-Lydia“ – Verdient muss ich sagen, denn das mit dem Drive hat sie wirklich drauf. Irgendwann heißt es dann vielleicht „Oan Driverl, oan Schipperl und – falls nötig – noch oan Putterl.“

nearest gemeinsam klMal ganz abgesehen von dem zu gewinnenden, handgefertigten Wanderpokal, den Ichtu’sler, Andreas Kölsch*, liebevoll gestaltet hat, gab’s ein paar „Fresskörbe“ mit regionalen Leckereien aus Hohenlohe zu gewinnen, die Christen aus dem Raum Schladming gesponsert haben. Die Sonderpreise kamen von der Reiteralm sowie vom Traditionsunternehmen Loden Steiner.

Vielen Dank!

marshall klNicht nur an die Sponsoren, sondern ein dickes Danke an alle, die in irgendeiner Form beteiligt waren, diesen Tag erfolgreich zu gestalten: Margit im Sekretariat, Andi und Team in der Gastronomie, das Greenkeeperteam, der Marshall Gerhard Hollwöger, Manu Cherlias, Manager Rudi, Fotograf Heinz Bertl, die Big Band aus den USA sowie Mike Lazenby, der sie nach Schladming brachte.schwung kl

Sicher habe ich den einen oder anderen vergessen, dem es noch zu danken gilt, aber last but not least möchte ich noch zwei Caddies danken. Das ist zum einen die beste aller Ehefrauen, die immer weiß, wohin meine Bälle geflogen sind und die dank der Fotos, die Heinz geschossen hat, abends noch eine sehr kritische Schwunganlyse meiner Drives durchgeführt hat. Dann gilt mein Dank – gerade auch für den gestrigen Tag – Jesus Christus, meinem Live-Long-Caddie. Um ihn ging es übrigens auch in der Andacht, die man HIER gerne nochmals nachlesen kann.

Mit einigen Impressionen sagen wir, "So Gott will, bis nächstes Jahr!“

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clubhaus kl

klasse platz kl

platzkenntnis kl

puttlinie kl

Hier nochmals die Einladung zum Newsletter-Abo und der Hinweis auf die Chance eine Reise nach Portugal zu gewinnen: Wer an 3 ichtu's-Turnieren teilnimmt, kommt in den Lostopf. Das nächste findet am Sonntag, den 28. Juni am Kobaldhof statt. Last but not least: Der Bericht war ausführlich, aber nichtsdestotrotz nochmals der Hinweis auf die Andacht über meinen besten Freund und Caddie, Jesus. Um ihn geht es uns bei Ichtu's - Christen im Golfsport e.V.

andacht kl

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht am 22.06.2015 © Karsten Gosse
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