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Mein lieber Freund!

freunde a klFrust im Golf ist uns allen vertraut, die wir diesen Sport lieben. Es existieren Strategien gegen Frust, die ich auch immer wieder predige – mir und anderen, besonders aber einigen Freunden! Allerdings, genauso schnell wie so mancher zustimmend und freundlich nickt, wenn ich meine Weisheiten gegen Frust „predige“, wird das, obwohl gerade noch als wahr und hilfreich empfunden, schnell wieder vergessen. Hoffentlich passiert das wenigstens nicht mit meiner hier nachzulesenden Andacht während des Frühstücks vom Sonntag. (Fotos zum Vergrößern anklicken!)

siegerehrung 1 klFrust ist aber ein wichtiges Thema, deshalb nochmals zurück zu meinen Freunden, besonders einem meiner besten Freunde. Immer wieder und unermüdlich versuche ich ihn zu motivieren frustfrei zu golfen. Neulich gelang es ihm dann wider Erwarten, mich kurzfristig in Schockstarre zu versetzen. So sah ich mich zu einem SOS-Anruf genötigt, ihn bei seiner

Arbeit zu stören, von der er gerade viel zu viel hat, nur um dann festzustellen, dass ich ihm auf den Leim gegangen bin.Auf meine Frage, ob er sich denn schon für das Turnier in Rothenburg angemeldet habe, schrieb er mir folgendes:

 siegerehrung 2 kl„Eigentlich habe ich keine Lust zu kommen. Ich war gestern auf der Driving Range und habe

Versucht, deinen Trainings-Ratschlag zu befolgen. Unterirdisch. Max. 10-15 % halbwegs ordentliche Schläge. Ratschläge sind halt auch Schläge. Will mich nicht blamieren, schlafe lieber aus und frühstücke daheim. Regnen soll es eventuell auch... Alles spricht dagegen. Und 50 €* nur für ein Frühstück sind mir als Schwabe zu viel. Usw., usw., usw.…  Du kennst das ja. Trotzdem ganz liebe Grüße …von einem total frustrierten Schwaben“

  *So rechnet man in Schwaben, wenn man der Meinung ist, dass die Runde Golf im Frustzustand eh ‚umsonst‘ ist.

 netto a klUnverhofft kommt oft

Mein liebster aller Schwaben erwischte also nicht nur Sonne satt und optimales Golfwetter, sondern auch einen netten Flight und eine richtig gute Runde, an deren Ende eine Verbesserung des Handicaps auf dem Stammblatt zu verbuchen war. Geahnt hatte ich es ja… Warum all diese Aufregung?! - Der Tag lief für viele von uns am Ende so gut, dass selbst die sparsamsten Schwaben unter uns noch freiwillig Geld verschenkten. Warum das?

matt ruf klSpenden für Niger

Wie schon im vergangenen Jahr haben wir dieses Turnier gemeinsam mit unseren Freunden der Birdie-Tour veranstaltet. Letztere ist ein Arbeitsbereich des christlichen Werkes „Sportler ruft Sportler e.V.“. Im Rahmen der Birdie-Tour können sich einzelne Spender (auch Nichtgolfer) verpflichten, für jedes Birdie, das auf einem der bundesweit vier Turniere der Birdietour gespielt wird, einen Betrag zu spenden, den sie selbst festlegen.

netto b klAm Turniertag standen Zusagen von insgesamt 70€ pro Birdie zu Buche, von denen 9 gespielt wurden. Plus der 190 Euro, die durch die Tombola eingegangen sind, die wir im Rahmen der Siegerehrung veranstaltet haben, erzielten wir einen Spendenerlös von 820€ für die Arbeit des CVJM in Niger.

Matthias Ruf, Geschäftsführer des CVJM Deutschland und Mitorganisator der Birdietour, war selbst mehrfach in Niger und hat die große Not mit eigenen Augen gesehen. Ganz abgesehen von der Armut, kam es dort vor nicht allzu langer Zeit zu extremen Christenverfolgungen. Umso erfreulicher, dass es am Ende eines solch schönen Turniertages, nicht nur Gewinner in Rothenburg gab, sondern auch in Niger.

netto c klNeben Siegfried Rappold, der mit seinem „heißen Putter“ gleich zwei Birdies spielte, gelang dem langjährigen Sponsor der Ichtu’s-Pokale, Uwe Hoen, (siehe: www.wassermann-tore.de) mit einem Chip-in aus dem Bunker der 17 das wohl schönste Birdie des Tages. Das schönste „Beinahe-Birdie“, also ein sicheres Par, trug „Unruheständler“ und ehemaliger Bürgermeister von Schillingsfürst, Friedrich Wieth, bei. Sein hervorragender Schlag über das Wasserhindernis der 18 landete nur wenige Zentimeter neben dem Loch. Man merkte ihm an, dass er -irgendwo zwischen Begeisterung über das Beinahe-Birdie und den Ärger über die ihm vorenthaltene Krönung seiner Golfrunde- zu verarbeiten suchte, was da auf der 18 passiert ist. Dennoch, ein Par an der 18 zu spielen, ist schon nicht von schlechten Eltern. Kopf hoch, Friedrich!

froehliche sieger klErgebnisse

Sehr dankbar waren wir über die unerwartet hohe Teilnehmerzahl von 34 Spielerinnen und Spielern. Damit hatten wir ehrlich gesagt gar nicht gerechnet, weil schon am Tag vor unserem Turnier ein beliebtes Turnier auf dem Platz stattgefunden hatte. Aber neben treuen Rothenburger Ichtu’s-Freunden nahmen 11 Gästespieler am Turnier teil. Das ist ein sehr hoher Anteil!

Seinen ersten Bruttosieg sicherte sich ein sichtlich überraschter Rainer Dümmler mit 20 Brutto. Klasse, Rainer. Weiter so! Ergebnisse als PDF

Ergebnisse kl

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht am 16.06.2015 © Karsten Gosse
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