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Der Mutti-Vations-Preis geht an…

P1070592 klAlfred B. - Der Name wurde von der Redaktion nicht geändert! - Bilder bitte zum Vergrößern anklicken.

collage1 klAlfred ist ein treuer Teilnehmer an den Ichtu’s-Turnieren und gehört zum Wuppertaler Ichtu’s-Inventar. Gemeinsam mit seiner allerbesten Hälfte nimmt er fast immer am Frühstück-Buffet und Andacht teil, die an jedem 1. Sonntag des Monats im Golfhotel Vesper stattfinden und sich wachsender Beliebtheit erfreuen.

Alfred ist – dank langjähriger Erfahrung auf den Fairways dieser Welt - sehr wohl vertraut mit den Höhen und Tiefen eines Golfers. Er hat seine denkwürdige Runde laut Aussage seiner Flightpartner in absoluter Gelassenheit ertragen und sich die gute Laune nicht durch die Inkompatibilität von Schläger, GPS-Uhr und Ball (oder Bällen?) verderben lassen. Solch außergewöhnliche Persönlichkeiten werden von Ichtu’s besonders gewürdigt. Das umso mehr, wenn es bei einem selbst so gar nicht läuft. Bei einigen anderen lief es dafür wiederum so gut, dass es allen Teilnehmern einen CBA-Wert von +1 bescherte. Platz und Grüns waren von den Greenkeepern auf höchstes Niveau getrimmt. Klasse und ein dickes Kompliment!

Übrigens bin ich als Autor dieser Zeilen kompetent genug, das beurteilen zu können, denn normalerweise spiele ich auf etwas gemächlicheren Grüns. Mehrere Drei-Putts gingen auf mein Konto. Meine Flightpartner drehten sich einmal verschämt weg (oder mussten lachen) als ich an einem PAR 5 aus einem ausgelippten Birdie-Putt aus 4 Metern, der nach 40 Zentimetern zum Liegen kam, noch einen Vier-Putt bzw. ein Double-Bogey generierte – oder wie man so etwas Grausames nennt. Aber wir Golfer finden dann meistens eine Erklärung: Schuld sind entweder die anderen oder die Platzbedingungen! In meinem Fall waren es wahrscheinlich die Grüns. Normalerweise hätte ich wohl gesagt: „Der Putter war’s!“. Nach der Runde wäre ich dann zur besten aller Ehefrauen gegangen und hätte mir die Erlaubnis eingeholt, einen Scotty Cameron zu kaufen, oder den "Klaus-Kinski-Putter" - oder wie heißt das Ding? Ach egal. Ich musste gar nicht erst bis nach der Runde zu warten, denn meine Frau beobachtete all mein Tun als Caddie - ließ mich die Puttlinien aber alleine lesen. Deshalb habe ich auch gar nicht erst versucht, einen neuen Putter rauszuholen, denn sie hätte mir sowieso nur bescheinigt, dass ich einfach richtig grottenschlecht geputtet habe und Trainerstunden wohl das Beste wären. Anyway. Das Leben eines Golfers ist hart und man erträgt es am besten mit Humor. Nach dem fast gelochten Birdie und dem anschließenden Vier-Putt habe ich einfach nur gelacht. Von Herzen übrigens. Lachen ist gesund. Und so weiter, und so weiter.

collage2 klVielleicht war mein Putten aber auch nur eine Art vorauslaufender Solidarität mit Alfred. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich während der Siegerehrung gehofft hatte, den

Mutti-Vations-Preis

zu gewinnen. Habe ich nicht. Diesen Preis – in Form eines Gutscheins für den „Wir-machen-alles-möglich-Proshop“ namens GOLFALARM - von Michael Neumann, hat sich besagter Alfred B. mit 8 Streichern und doppelt so vielen Nettopunkten hart erarbeitet. Gestiftet wurde dieser Preis - wie der Name schon sagt -  von „Mutti“. Nein, nicht von Angela Merkel, sondern von der hochgeschätzten Mutter unserer Wuppertaler Ichtu’s-Frontfrau, Gabi Nettelbeck. Letztere hat Alfred B. im Rahmen der Siegerehrung in absolut erbaulicher und humorvoller Weise den „Mutti-Vations-Preis“ überreicht. Damit verbunden ist allerdings die Verpflichtung zur „Mutti-Vations-Rede“ ans Volk der anwesenden Golfer. Bruttoreden hört man ja immer...

Ein, zwei persönliche Worte

Lieber Alfred, du hast einen klasse Job gemacht und eine richtig gute, vor allem aber ganz-locker-geschwungene-Mutti-Vations-Rede gehalten! Andere wären nach solch einer Runde sofort nach Hause gegangen - du nicht. Das muss man dir hoch anrechnen!

Und liebe Gabi, deine Mutti und du haben mit diesem Preis etwas erfunden, das im Laufe der nächsten Jahre in der deutschsprachigen Golfwelt viele noch Nachahmer finden wird. Deshalb mein Rat: Lass den Begriff „Muttivationspreis“ schützen.

collage3 klViel Humor, Gelassenheit und eine tolle Stimmung sind das Markenzeichen dieser Ichtu’s- Serie. Einerseits. Andrerseits ist es vor allem die Andacht, der man im Rahmen des Frühstücks im Vorfeld des Turniers lauschen kann. Manchmal trägt sie bei dem einen oder anderen dazu bei, dass er seinen Fokus nicht auf Ehrgeiz, Frust über fehlendes Vermögen, oder zu hohe Erwartungen an tolle Ergebnisse richtet, sondern auf Dinge und Werte, die Golf den richtigen Stellenwert im Leben zuweisen. Die Folge ist dann oft Lockerheit und in deren Folge wiederum steht…

Gutes Golf!

Das liegt vor allem daran, dass man sich selbst und die möglichen Ergebnisse nicht so wichtig nimmt. Hubert Krämer erzählte mir im Nachhinein, dass er in seiner (eigentlich geplanten) Bruttorede gesagt hätte, dass die Gedanken der Andacht heute ausschlaggebend waren für seine gute Runde. Mit berechtigten Hoffnungen, die Bruttorede halten zu können, kam er nämlich nach knapp 5 Stunden ins Clubhaus (42 Netto, 27 Brutto, neues Hcp -12,0). Weil es anderen ähnlich erging wie ihm, staunte er nicht schlecht, als er ausgerechnet von seiner Frau in Sachen Bruttopunkte "ausgedrived" wurde. Er schien nicht nur wirklich stolz auf seine Frau zu sein, sondern fast schon ein wenig überwältigt (oder geplättet?). Einen gestandenen, ins schöne Bergische Land “zuàgroàsden“ Bajuwaren wie ihn, bringt normalerweise nichts aus der Fassung. Lieber Hubert, tröste dich, irgendwann immer das erste Mal.

collage4 klIn seinem Flight war mit Asmus Kemmann ein weiterer Golfer, der „die Runde seines Lebens“ spielte. Asmus ist wahrlich kein Handicap-Schoner und zudem jemand, der den Platz des GC Felderbach (PAR 74) gar nicht kannte. 45 Netto, 26 Brutto und ein neue Stammvorgabe von -15,3 statt -17,7 sind zurecht mit viel Applaus gewürdigt worden. Eine neue Liebe ist sicher auch geboren worden: Asmus kommt wieder nach Wuppertal. Wetten dass… ?! Als Sieger der Nettoklasse B wird er sich dann allerdings wohl eher in Nettoklasse A behaupten müssen. Er scheint mir gut gerüstet!

Den größten Vogel und weitere drei kleine hat allerdings die besagte Ehefrau des überwältigten Bajuwaren abgeschossen. Sangwan Krämer erzielte nicht nur ein Eagle auf Bahn 4, sondern auch noch drei Birdies. Mit 43 Netto und 28 Brutto freut sie sich über eine neue Stammvorgabe von -11,0 (vorher -12,7). Einfach große Klasse!! Glückwunsch, Sangwan!!

Weitere klasse Ergebnisse wurden in Nettoklasse B und C gespielt, die weiter unten aufgeführt werden. Für viele von uns war es einfach nur ein idealer und sonniger Golftag. - „So mot dat sinn!“, sagt man im Rheinland und im Bergischen.

Übrigens: collage5 klWir lernen aus Fehlern!

Einen Fehler müssen wir uns als Turnierleitung allerdings am Ende dieses Berichts noch eingestehen. Danke Hubert für deine konstruktive Anregung! - Worum geht’s? Die Macht der Gewohnheit war es in erster Linie, die mich dazu veranlasste, nur einen gemeinsamen Bruttopreis auszuloben. Zum einen waren die Teilnehmerzahlen nicht immer so hoch wie am Sonntag und der Anteil der Golferinnen im Verhältnis zu den Golfern oft zu gering, um 2 Bruttopreise zu rechtfertigen. Bei einem Teilnehmerfeld von über 34 Golfern, davon 20 Golferinnen, hätten wir am gestrigen Sonntag je ein Brutto für Herren und Damen ausloben sollen. Darauf werden wir in Zukunft besser achten und je nach Teilnehmerzahlen getrennte Bruttopreise ausloben.

Deshalb werden wir Mark Cullingford, der im Computerstechen von Sangwan Krämer auf den 2. Platz des Gesamtbruttos verwiesen wurde, nachträglich mit dem leckeren Ichtu’s-Tropfen und einem Brutto-Sieger-Pokal entschädigen. Mark spielte übrigens 40 Netto, 28 Brutto und verbesserte seine Stammvorgabe mit seiner „best-ever-round“ von -11,2 auf -10,6. In seiner sympathischen Art nahm er den 2. Nettopreis der Klasse A hinter dem erstplatzierten Hubert Krämer entgegen und tat manch einem Anwesenden echt leid, weil er mehr verdient hatte. Das ist hiermit korrigiert! Ähnlich wie Hubert musste auch er die erhoffte Bruttorede zwar verschieben, aber die nächsten Turniere versprechen in Sachen Brutto immer spannender zu werden! Frank Herzbruch holte sich mit 20 Brutto und 36 Netto übrigens den 3. Platz in der Nettoklasse A.

So, last but not least die drei Erstplatzierten aller Klassen:

Netto A

  • Hubert Krämer, GC Felderbach - 42 Netto, 27 Brutto
  • Mark Cullingford, Royal St. Barbara Dortmund - 40 Netto, 28 Brutto
  • Frank Herzbruch, GC Felderbach - 36 Netto, 20 Brutto

Netto B

  • Asmus Kemmann, GC Residenz Rothenbach - 45 Netto, 26 Brutto
  • Angela Bago, GC Felderbach - 40 Netto, 16 Brutto
  • Stephen Cullingford, Royal St. Barbara Dortmund - 39 Netto, 17 Brutto

Netto C

  • Gerlinde Mischke, GC Gut Frielinghausen - 40 Netto, 4 Brutto
  • Sabine Möller, GC Gut Frielinghausen - 39 Netto, 13 Brutto
  • Thordis Fellner, GC Gut Frielinghausen - 35 Netto, 6 Brutto

    Sonderpreise

  • Longest Ladies Sangwang Krämer
  • Longest Herren Fran Bago
  • Nearest Christian Killmann

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Veröffentlicht am 09.06.2015 © Karsten Gosse
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